Holotropes Atmen (Holotropic Breathwork) ist eine intensive Methode der Selbsterfahrung, bei der durch beschleunigte Atmung, evokative Musik und gezielte Körperarbeit ein veränderter Bewusstseinszustand erreicht werden kann. Wie bei jeder wirksamen Methode gibt es dabei Risiken und klare Kontraindikationen, die ernst genommen werden müssen. Seriöse Anbieter:innen zeichnen sich dadurch aus, dass sie diese Risiken offen kommunizieren und ein professionelles Sicherheitskonzept vorweisen können.
Ich will ehrlich mit dir sein: Holotropes Atmen ist kein Wellness-Erlebnis. Es kann herausfordernd sein, emotional intensiv und körperlich spürbar. Durch die beschleunigte Atmung verändert sich der CO2-Gehalt im Blut, der pH-Wert steigt leicht an, und das Nervensystem wird stark aktiviert. Das kann zu Kribbeln, Schwindel oder vorübergehenden Muskelkrämpfen führen. Diese Erscheinungen sind unangenehm, aber medizinisch unbedenklich und klingen nach der Sitzung von selbst ab.
Was wirklich wichtig ist: Es gibt Menschen, für die Holotropes Atmen nicht geeignet ist. Deshalb screenen wir jede:n Teilnehmer:in im Vorfeld individuell. Sicherheit geht immer vor — ohne Ausnahme.






